Die größte Herausforderung für Levente ist die Weltmeisterschaft. Austragungsort der WM war Mazedoniens Hauptstadt. Mit 823 Athleten aus 61 Ländern und fünf Kontinenten verbuchten die Veranstalter einen Teilnehmerrekord.

21 Fighter waren in Levente´ s Gewichtsklasse -74 kg angemeldet- harte Fights wurden vorausgesagt. Levente´ s erster Gegner, der Mazedonier Borcha Sriniovski hatte ein hartes Los gezogen bei seiner Heimweltmeisterschaft- Nach 70 Sekunden endet der Kampf durch TKO. Auch der 1/4 Finalgegner, Christian Thomson aus Großbritannien muss sich mit einer 3:0 Entscheidung geschlagen geben.
Im 1/2 Finale trifft er auf den Russen Stansilav Petrov, der in den Vorrundenkämpfen durch einen offensiven Kampfstil und schnelle, harte Kombinationen auffiel. Levente kann sich gut auf den russischen Kontrahenten einstellen und gewinnt wieder mit 3:0. Finalgegner ist der Ungar Lázló Andó. Der Ungar kickt permanent und will Levente auf Distanz halten. Levente versucht in die Schlagdistanz zu kommen und mit Boxtechniken zu punkten. In Runde 3 kann der Ungar einen leichten Punktevorsprung erkämpfen, den Levente bis Ende leider nicht ausgleichen kann. Der Kampf endet mit einer 2:1- Entscheidung für den ungarischen Kontrahenten.

Zum wiederholten Male wird Levente Vizeweltmeister bei der WAKO.

Nach der sommerlichen Wettkampfpause hieß es für Levente endlich wieder fighten! Ort des Geschehens: Bagnatica (Bergamo), wo zum 9. Mal die Italien Open ausgetragen wurden. Das Turnier ist die Generalprobe für die Weltmeisterschaft in Skopje (26.-29.10.2011).

Levente gewinnt 3 Vorrundenkämpfe deutlich nach Punkten und schafft den Finaleinzug. Im Finalfight trifft er auf den Italiener Simone Barbiere- beide Kämpfe punkten abwechselnd. Obwohl Levente die präziseren Treffer landet sind die italienischen Schiedsrichter nicht auf seiner Seite- der Kampf endet mit 2:1 für den Italiener.
...Silber für Levente, der sich auf die Weltmeisterschaftsvorbereitung konzentriert.

Kurz nach der Hand-OP (wegen Knochenbruch) bzw. Abnahme des Gipses startete Levente bei der Österreichischen Staatsmeisterschaft im SK und LK.

Um das Wiederverletzungsrisiko zu minimieren schonte er seine linke Hand und kämpfte ausschließlich mit den Beinen und der rechten Hand. Auch das ließ den erfahrenen Fighter nicht aus der Ruhe bringen, er gewann all seine Kämpfe und verteidigte erfolgreich seinen Titel im SK und LK.

Sehr stolz ist Levente auf die Leistungen seines Teams, die ebenfalls hervorragende Erfolge feierten.

Als letztes Turnier vor dem Sommer startete Levente bei der Team Staatsmeisterschaft und der WAKO PRO Österreichischen Meisterschaft in Velden. Das Turnier richtete der WKC Union Velden unter Gerald Zimmermann aus.

Im Teambewerb fighteten Carina Schütz, Dominik Hölbling , Levente Bertalan und Peter Ertl (als Gastkämpfer) und holten als überlegenes Team erneut den Staatsmeistertitel.

Im Einzelbewerb startete Levente im Semi- und Leichtkontakt. Da in seiner Klasse -74kg keine Starter waren, wurde er in die nächste Klasse -79kg gelost. Die Vorrundenkämpfe verliefen planmäßig und L stand im Semi,- und Leichtkontaktfinale.
Im Finale Semikontakt traf er auf seinen Schüler Dominik Hölbling, der in der zweiten Runde durch einen harten Side-Kick getroffen wurde und leider aufgeben musste. Im Finale Leichtkontakt hieß der Gegner Michael Gollob (Kickboxcenter Spittal/Drau). Beide Kämpfer zeigten einen schönen Kampf und begeisterten das Publikum - Trotz allem hatte Levente ein „leichtes Spiel“ und punktete den Kärntner mit sauberen Techniken aus.

Die Bilanz: 1-mal Gold für Levente und sein Team, 2-mal Gold im PRO Bewerb.

Der Schwarzgurt oder DAN (japanische Bezeichnung) gilt als die höchste Auszeichnung im Kickboxen. Bis zum 3. Meistergrad (3.DAN) können Prüfungen abgelegt werden. Ab dem 4. DAN gilt es besondere Leistungen zu erbringen um weitere Meistergrade zu erhalten.

Für die Leistungen und den jahrelangen erfolgreichen Einsatz als Kämpfer, Trainer und Vereinsvertreter hat das DAN Komitee beschlossen, Levente den 4. Meistergrad im Kickboxen (4.DAN) zu verleihen.